Um zu verhindern, daß ein Aquarium das stinken anfängt und das Wasser durch die Trübung womöglich kaum noch einen Blick auf das Innenleben, also die Zierfische, Wirbellosen oder Aquarienpflanzen zuläßt, sollte man ein paar grundlegende Dinge beachten:
Regelmäßige Teilwasser Wechsel durchführen. Wenn die
Wasserqualität besonders stark beeinflusst ist, sollte zuerst mal ein Kompletter Wasserwechsel durchgeführt werden. In welchem Umfang das Aquarium Wasser belastet ist, sollte gemessen werden. Hierfür bietet der Zoofachhandel entsprechende Testsets bereits unter 10.- EUR an.
Eine gute Filterung des Aquariums ist wichtig. Die besten Ergebnisse erzielt man durch eine Aussefilterung mit ausreichend großem Filtervolumen. Neben dem Aussenfilter können zusätzlich Innenfilter eingesetzt werden. Hier lautet das Motto also
das Aquarium Filtern. Eine gute Filterung hilft neben der Verbesserung der Lebensverhältnisse für Zierfische und Wirbellose auch noch
Algen im Aquarium zu vermeiden.
Das
Aquarium muss einlaufen können. Ein Aquarium sollte vor dem Einsetzen der ersten Fische unbedingt eine gewisse Zeit einfahren, d.h. die für die biologischen Abbauprozesse im Aquarium zuständigen Bakterienkulturen müssen sich aufbauen. Wenn man das Einlaufen beschleunigen möchte, bieten sich Starterbakterien an, die nach dem Filterwechsel bzw. dem Einrichten des Filters auf das Filtermaterial geschütet werden.
Auf unnötige Verwendung von Medikamenten im Aquarium verzichten. Nur wenn es sich nicht vermeiden läßt, sollten
Medikamente für Zierfische eingesetzt werden. Chemikalien belasten das Wasser unnötig. Nach dem Gebrauch von Medizin für Fische sollte das Wasser gewechselt und am besten mit einem zusätzlichen Filter (am besten mit Aktivkohle bestückt) gefiltert werden.
Weniger Füttern ist manchmal besser! Übermäßiger Futtermitteleinsatz belastet das Aquariumwasser und somit die Flora und Fauna im Aquarium.
Diese Liste mit Tipps um milchige und trübe Aquarien zu vermeiden ist noch nicht vollständig und wird noch ergänzt...