Dies ist lediglich ein Beispiel-Video. Es handelt sich hierbei nicht zwingend um die in unserem Kleinanzeigenmarkt angebotenen Tiere.
Herkunft
Südamerika, Rio Xingu Zufluss des Amazonas
Größe
zwischen 9 und 11 cm
Pflege u. Zucht
Süsswasserwelse, die hohe Temperaturen im Aquarium benötigen (ca. 30 Grad). Hier ist allerdings auf ausreichende Sauerstoffzufuhr zu achten. Ebenso sollte den Zebrawelsen Unterschlupf in Form von Laichhöhlen und anderen Verstecken (Wurzelaufbauten, halbierte Tontöpfe etc.) geboten werden.
Futtermittel
Jungtiere sollten abwechslungsreich mit Futtermitteln, feinsten Granulaten, flüssigem Spirulina, Artemiastaub, entkapselten Artemia-Eiern aufgezogen werden. Erst ältere Tiere (ab 4 bis 5 cm Körpergröße) dürfen mit Lebendfutter (z.B. Mückenlarven) gefüttert werden. Für Jungtiere kann dies tödlich enden. Spirulinatabletten, überbrühter Spinat, Gurkenscheiben usw. bieten sich als Futter für ausgewachsene bzw. ältere Zebrawelse an.
Allgemeines
Die Tiere stehen auf einer Liste für bedrohte Tierarten und dürfen aus Südamerika nicht ausgeführt werden.
Mit Zebras hatte ich bisher kein Glück. Mir sind 2 junge Zebrewelse leider *heul* eingegangen. Im nachhinein habe ich leider falsche Wasserwerte feststellen müssen. Mein Rat an alle Aquaristik-Anfänger: beobachtet die Wasserwerte und sonstigen Parameter (Temperatur, Futterqualität, usw.) bevor ihr euch diese teuren - aber auch wirklich wunderbaren - L-Welse ins Aquarium packt.
Welsfanat da muss ich Dir leider widersprechen.
Ich halte seit ca. 10 Jahren L 46. Diese sind meiner Erfahrung nach nicht besonders besonders empfindlich was die Wasserwerte (PH, GH, Carbonat) angeht, das Wasser darf natürlich nicht verschmutzt sein und die Temperatur muss stimmen (28-30 Grad). Rein zur HALTUNG benötigen sie kein besonderes Wasser. Natürlich muss auf Nitrat/Nitrit geachtet werden. Wenn man züchten will ist dies natürlich etwas anderes.
Hatte meine L 46 im Gesellschaftsbecken, um das ich mich mal ne Zeit recht wenig gekümmert hatte, und sie haben ohne Schaden überstanden!
Dieser Bericht geht von meinen eigenen Welsen aus!
Fütterung, Tipps zur Ernährung - 05.02.2008, Dani1603 (5)
Beim Futter sind diese Welse hingegen sehr wählerisch, da sie tierisches Futter bevorzugen. Meine Welse lieben zum Beispiel lebende Enchyträen. Ansonsten bekommen sie FroFu wie z.B. Wasserflöhe, Krill, rote Müla, Cyclops. Sie mögen zwischendrin aber auch ganz gerne mal Sinking Wafers oder Tetra O Nip (haben pflanzliche Anteile).
An Grünzeuge wie Salat, Spinat, Zucchini, oder Wurzelholz usw würden meine Welse nie gehen.
Leider ist es mir in der Anfangszeit passiert, das ein Zebra verhungert ist. Die Welse sind ja sehr zierlich im Gegensatz zu Antennenwelsen und können sich gegen solche Brocken nicht durchsetzten. Deshalb rate ich persönlich von einer solchen Vergesellschaftung ab! Ich persönlich würde sie nur mit kleinen, friedlichen Arten vergesellschaften.
Ich finde einfach, es wird ein zu grosser Hipe gemacht, das die Welse ja sooo empfindlich sind! Natürlich sollte man etwas Erfahrung mitbringen, wenn man diese Welse pflegen möchte, aber ein ambitionierte Anfänger ist mir lieber, als ein Profi, dem sie wurscht sind.
Zum Thema Haltung möchte ich auch noch einiges loswerden:
Wichtig ist, das kein scharfkantiger Bodengrund im Becken ist.
Leider hatte ich mich damals für Kies entschieden, wodurch mein adultes Männchen manchmal eine gereizte Stelle am Schwanzstil hat.
Da die Zebras demnächst eh umziehen, habe ich mir sehr feinen kunststoffummantelten Sand bestellt in der Farbe braun. Zebras bevorzugen es etwas dunkler.
Wichiger als ne Wurzel finde ich Höhlen und Schieferaufbauten. Bei mir liegt der Ausgewachsene meistens in einer Höhle, während das junge Volk zwischen den Schieferplatten hängt. (zu sehen in meinem Becken)
Wichtig sind viele Versteckmöglichkeiten, wobei ich Kokosnussschalen und Tontöpfe für nicht so geeignet halte, damit es zu keinen Revierstreitigkeiten kommt, da dies bei adulten Männchen TÖDLICH enden kann.
Vielleicht konnte ich mit meinen Erfahrungen jemandem weiterhelfen. ;o)
Viele Jungtiere von L46 gehen ein wenn sie z.B. in einem Einhängekasten untergebracht werden und auch im Hauptbecken. Konnte das schon öfters beobachten, Hauptgrund hierfür scheint ein Sauerstoffmangel zu sein die meisten Brutkästen haben nur wenige Schlitze ! Sauerstoffeintrag über einen Diffusor bringt bei weitem nicht soviel wie eine starke Oberflächenbewegung ! Mein Tipp Diffusor weg und den Pumpenauslauf nahe der Oberfläche anbringen um eine große Oberflächenbewegung zu erzeugen. Am besten geeignet sind Strömungspumpen mit guter Leistung zu schwache Aussen oder Innenfilter sind nicht geeignet.
Hallo Noorphish, meines Wissen dürfen die wirklich nicht mehr exportiert werden oder nur noch in sehr geringen Stückzahlen. Sind masslos überfischt. Glaube die stehen mittlerweile sogar auf der roten Liste der Bedrohten Tiere.
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